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Pewter-Oberfläche: Was steckt wirklich dahinter?

Ist es echtes Zinn?

Kurz gesagt: fast nie. Historisch ist Pewter eine Zinnlegierung (früher mit Blei, heute bleifrei mit Kupfer oder Antimon). In der Beschlagwelt bezeichnet „Pewter-Oberfläche“ jedoch eine Farbveredelung auf einem anderen Metall – z. B. Messing, Stahl, Schmiedeeisen oder Gusseisen – mit dem Aussehen von gealtertem Zinn: gedämpftes Grau mit leichtem Satinschimmer.

Pewter auf Guss- und Schmiedeeisen

Bei Gusseisen und Schmiedeeisen wird der Pewter-Look meist durch Bürsten oder Patinieren erzielt und anschließend mit einem robusten Klarlack versiegelt. So bleibt die natürliche Struktur des Eisens sichtbar, erhält aber einen weicheren, zinnähnlichen Glanz – ideal für alle, die Charakter wollen, aber dezenter als Schwarz.

Herstellung des Farbtons

  • Galvanisch/chemisch getönt (Metalloxid + Patina-Wash)

  • Pulverbeschichtung oder Lack in Pewter-Farbton (matt/satin)

  • Mechanische Patinierung (leicht geschliffen, dann versiegelt)
    Je nach Hersteller reicht die Farbe von kühlem Grau bis warmem Metallic.

Vorteile der Pewter-Optik

  • Zeitlos und vielseitig kombinierbar.

  • Pflegeleicht, unempfindlich gegen Fingerabdrücke.

  • Weicher als Schwarz, edler als Chrom oder Stahl.
    Perfekt für Möbelknöpfe, Griffe, Scharnieren, Garderobenhaken oder Türbeschläge.

Pflege

  • Mit weichem, trockenem oder leicht feuchtem Tuch abwischen.

  • Keine scharfen Reiniger oder Scheuermittel verwenden.

  • Nicht polieren, wenn lackiert – das macht die Oberfläche matt.

Verwendung im Außenbereich

Obwohl eine Pewter-Oberfläche korrosionsbeständiger ist als schwarzer Lack auf Gusseisen, bleibt sie eine Beschichtung, die mit der Zeit abnutzt.

  • Bei Guss- oder Schmiedeeisen: am besten innen oder wettergeschützt außen verwenden. Regen, UV-Licht und Temperaturwechsel können den Lack langfristig angreifen.

  • Draußen: regelmäßig reinigen und bei Bedarf mit mattem Klarlack oder Wachs auffrischen.

  • Auf Edelstahl oder Messing hält die Pewter-Beschichtung meist deutlich länger und bleibt farbstabil.
    Kanten und Schraublöcher gelegentlich prüfen – dort ist die Schicht oft dünner.

Kleine Farbunterschiede sind normal

Da Pewter eine Patina-Farbveredelung ist, treten leichte Tonabweichungen zwischen Serien oder einzelnen Teilen auf – das unterstreicht den handwerklichen Charakter.


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